Fremdwährungskredite in Österreich rückläufig

29. Januar 2010 by: admin

Die Vergabe von Privatkrediten in fremder Währung, die sogenannten Fremdwährungskredite oder Fremdwährungsdarlehen ist nach Empfehlung der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) an Banken und Kreditinstituten bereits massiv rückläufig. Bei unseren Nachbarn in Österreich sind immerhin gut 30 % aller Privatkredite in fremder Währung als Fremdwährungsdarlehen angelegt. Anfang März diesen Jahres will Finanzmarktaufsicht bekannt geben, wie die als zu risikoreich für Privatanleger eingestuften Fremdwährungskredite mit Tilgungsträger (oft basierend auf fondsgebundenen Lebensversicherungen) zumindest fürs Massengeschäft zum Erliegen kommen sollen.

Somit wäre dies das Aus für Fremdwährungskredite in Schweizer Franken oder Japanischen Yen, wenn die Banken das Kredit Geschäft mit fremden Währungen einstellen sollten. Ausnahmen soll es im Privaten Sektor zum Beispiel für Grenzgänger weiterhin noch geben, ansonsten sei sollte es nur noch ein Kreditangebot für Firmen bleiben, die Kredite in Yen oder Franken zur Finanzierung benötigen.

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