KfW refinanziert Ausfuhrkreditgesellschaft mit 500 Millionen Euro


[ad#Google Adsense-250]Über ihre 100prozentige Tochter, die KfW IPEX-Bank stellt die KfW der AKA Ausfuhrkreditgesellschaft 2010 500 Millionen Euro als Refinanzierungsrahmen zur Verfügung. Entsprechende Verträge wurden bereits unterzeichnet. Damit fortgeführt wird der Refinanzierungsrahmenvertrag aus dem Jahr 2000.

Diese 500 Millionen Euro setzen sich aus zwei Tranchen von je 250 Millionen Euro zusammen. Gedacht sind diese unter anderem für die CIRR-Tranche (Commercial Interest Reference Rate), die Exportfinanzierungen in Entwicklungs- und Schwellenländer vornimmt. Diese überschreiten meist 85 Millionen Euro nicht. Zugute kommen diese vor allem der mittelständischen Exportindustrie. Hierfür wird der im Rahmen des OECD-Konsensus geltende Mindestfestzinssatz zugrunde gelegt. Ermöglicht wird Kunden hier eine günstige Exportfinanzierung zu günstigen CIRR-Sätzen. Vergeben werden diese über die AKA. Die zweite Tranche über 250 Millionen Euro wird dann von der AKA selbst zur Refinanzierung eigener Hermes-gedeckter Exportkredite eingesetzt werden. Die Verzinsung wird hier auf LIBOR/EURIBOR-Basis durchgeführt. Dies ermöglicht es, dass günstige Refinanzierungsbedingungen der KfW auch an die deutsche Exportindustrie weitergereiht werden.

Bei der Vertragsunterzeichnung betonte Dr. Hans-Jörg Todt, der Geschäftsführer der AKA, hinsichtlich der langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit mit der KfW, dass die KfW seit vielen Jahren einen substantiellen Beitrag für die langfristige Refinanzierung der AKA leistet. Der Vertrag über die 500 Millionen Euro helfen der AKA dabei den Gesellschafterbanken und damit auch der deutschen Exportindustrie in Zukunft attraktive Finanzierungskonditionen zu bieten. Dadurch kann deren starke Position im internationalen Wettbewerb noch weiter gefestigt werden. Und Heinrich Heims, der Sprecher der Geschäftsführung der KfW IPEX-Bank betonte indes dass die KfW ganz bewusst das Leistungsangebot der AKA unterstützt, dass die AKA mit dem Fokus auf die Exportwirtschaft auch kleineren Exportunternehmen interessante Lösungen bieten kann – auch in Zukunft. Schließlich unterstrich Dr. Norbert Kloppenburg, ein Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe und Aufsichtsratsvorsitzender der KfW IPEX-Bank, dass die AKA und die KfW IPEX-Bank beide wichtige Bestandteile des deutschen Außenwirtschaftsförderungsinstrumentariums sind und daher unersetzlich.

Die KfW IPEX-Bank ist innerhalb der KfW Bankengruppe für die die internationale Projekt- und Exportfinanzierung zuständig. Die Aufgabe für die Finanzierung steht voll im Interesse der deutschen und europäischen Wirtschaft. Ihre Tätigkeit leitet sich aus dem gesetzlichen Auftrag der KfW Bankengruppe ab. Der Schwerpunkt der KfW IPEX-Bank liegt in der Bereitstellung von langfristigen, aber auch von mittelfristigen Finanzierung. Unterstützt werden soll damit vor allem die Exportwirtschaft, gefördert werden aber auch die Entwicklung der wirtschaftlichen und sozialen Infrastruktur in Deutschland bzw. Europa. Aber auch Umwelt- und Klimaschutz kommen hier nicht zu kurz. Rechtlich gesehen ist die KfW IPEX-Bank ein selbständiges Konzernunternehmen, das aber maßgeblich zum Förderauftrag der KfW Bankengruppe beiträgt. Die KfW IPEX-Bank hat ca. 490 Mitarbeiter und hat Standorte in den wichtigsten Wirtschafts- und Finanzzentren der Welt.

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