Wenn der Vermieter in einem Wohnhaus, das er vermietet hat Modernisierungen vornimmt, dann hatte dieser bisher das Recht insgesamt 11 Prozent der Gesamtkosten auf alle Mieter umzulegen bzw. auf die Jahresmiete. Immerhin wird durch die Modernisierung der Gebrauchswert der Mietsache auch erhöht und hat damit auch die Möglichkeit in den Folgejahren erheblich an Heizkosten zu sparen. Geht es nun nach dem Willen von Bundeskanzlerin Merkel, dann dürfen die Vermieter in Zukunft entweder einen höheren Prozentsatz umlegen auf die Mieter. Der Deutsche Mieterbund e.V. hat sich daraufhin natürlich auch gleich zu Wort gemeldet, und zwar sei dieser Gedanke nicht nachvollziehbar und nicht zu Ende gedacht. Schon bei Investitionen des Vermieters in eine neue Heizungsanlage in Höhe von 20.000 Euro bedeutet dies für die Mieter, dass sich die Miete um mehr als 180 Euro im Monat verteuert bzw. um 2.200 Euro im Jahr. Doch dem gegenüber steht eine Einsparung bei den Heizkosten in Höhe von durchschnittlich 80 Euro (gerechnet für eine 70 m² große Wohnung). Der Deutsche Mieterbund e.V. ist der Meinung, dass man im Kabinett anstatt über eine weitere Wohnkostenbelastung über Entlastungen für die Mieter nachdenken sollte.
Derartige Meldungen, aber auch zurzeit sehr günstige Bauzinsen veranlassen derzeit immer mehr Menschen in Deutschland, die aus der Endlosschleife der Miete herauswollen zwischen Kauf und Bau abwägen.